Die Tiefenschlünde - Das Energiegewebe von Weraldiz
Weraldiz — Die Tiefenschlünde
Wo die Welt aufhört, sich zu verstellen
„Wer in die Tiefe steigt, der findet nicht, was unter der Welt verborgen liegt. Er findet, was die Welt an der Oberfläche zu sein vorgibt — und was sie darunter aufgehört hat vorzugeben." — Aus den versiegelten Schriften des Ordens der Lampe
Tief unter der Oberfläche von Weraldiz verbirgt sich ein Geheimnis, das selbst den meisten hohen Ordensmitgliedern verborgen bleibt. Was oberflächlich wie ein gewöhnliches –— wenn auch ungewöhnlich weitläufiges –— Höhlensystem erscheint, ist in Wahrheit dieetwas physischegrundlegend Manifestation eines kosmischen Energiegewebes:anderes: Die Tiefenschlünde bildensind jene Orte, an denen die Wirklichkeit ihren festen Charakter verliert, an denen Stein aufhört, nur Stein zu sein, und die Ordnung der Dinge durchlässig wird für etwas, das fundamentaledahinter Gerüst der Realität von Weraldiz und sind gleichzeitig die Quelle aller Magie auf diesem Planeten.liegt. Nur die innersten Kreise der Sieben Orden und der Hohe Rat kennen diesedas volle Ausmaß dieser Wahrheit –— und sie hüten sie mit allen Mitteln.
Struktur und Erscheinung
Wer sich in die Tiefenschlünde vorwagt, wird von einem Anblick empfangen, der die Grenzen zwischen Geologiedem Festen und etwasdem LebendigesLebendigen verwischt. Entlang der Wände, Decken und Böden verlaufen pulsierende,schimmernde leuchtendeBahnen Energiefäden –— von tiefem Blau über schimmerndeswechselndes Silber bis zu warmem Gold –—, die in Rhythmen pulsieren, welche den Zyklen der Monde und der Doppelsonnenstellungen zu antworten scheinen. Es ist, als würde das Gestein an diesen Stellen durchsichtig für etwas, das gewöhnlich unter der Oberfläche verborgen bleibt. Der Fels selbst verändert sich in komplexenihrer RhythmenNähe: bewegen,Er diewird mithärter kosmischen Zyklen wie Mondphasen und Doppelsonnenstellungen korrespondieren. Diese Adern transformieren das umgebende Gestein: Sie machen es härter,oder weicher, kristallin oder teilweise transparent,durchscheinend, sodassals diewüsste Wändeer selbstnicht wiemehr lebenderecht, Membranenwas wirken.er sein soll — als hätte er vergessen, fest zu sein, und erinnere sich nur noch ungefähr.
Die Tiefenschlünde sind kein starres System. BestehendeGebilde. Gänge verlängern sich oder verzweigen sich,verzweigen, Passagen verengen sich oder schließen sich vollständig,sich, und manche Höhlen scheinen ihreihren PositionOrt im NetzwerkGanzen zu verändern.wechseln, als folge die Geographie keiner festen Regel, sondern einer Neigung, die sich von Stunde zu Stunde wandelt. Die räumlichen Verhältnisse folgengehorchen nicht immer den normalenGesetzen, euklidischendie Gesetzenan –der Oberfläche selbstverständlich gelten — eine Eigenschaft, die mit zunehmender Tiefe drastisch zunimmt, bis Richtungen ihre Bedeutung verlieren.verlieren und der Begriff des Ortes selbst ins Schwanken gerät.
Wo mehrere Energieadernder aufeinandertreffen,leuchtenden entstehenBahnen zusammenfließen, bilden sich Knotenpunkte von atemberaubender Größe:Weite: kathedralenartige HöhlenHöhlen, mitmanche von mehreren KilometernMeilen im Durchmesser, erfüllt von komplexen Formationen aus Säulen und Terrassen.Terrassen, die kein Wasser und kein Druck geformt haben kann. Diese Kammern entwickeln ofteigene ihre eigenen MikroklimataKlimate und einzigartige ÖkosystemeLebensgemeinschaften –— winzige, eigenständige WeltenWelten, imin Bauchdenen derandere Erde.Regeln gelten als unter dem offenen Himmel.
Die mächtigsten und gefährlichstenfremdesten FormationenGebilde sind die EnergieknäuelKnäuel –— massiveStellen, Konzentrationenan vondenen Energiefäden,sich die schimmernden Bahnen so dicht verwoben,ineinanderverweben, dass sie die RealitätWirklichkeit selbst verzerren.ihre Fassung verliert. In ihrer Nähe ändert sich die SchwerkraftSchwere ihre Richtung, die Zeit fließt unterschiedlichin schnell,ungleichem Maße, und Licht bricht sich in unmöglichenWinkeln, Winkeln.die kein Prisma erzeugen könnte. Im ZentrumInnersten besonders dichter KnäuelKnäuel, könnendort, sichwo Rissedas Gefüge am dünnsten wird, kann es reißen — und Öffnungen freigeben, die an andere Orte oder in dergänzlich Strukturandere Ordnungen der RealitätDinge selbst bilden – Öffnungen, die Verbindungen zu anderen Orten oder gar anderen Dimensionen schaffen.führen.
RealitätsrisseDie Risse
Diese Risse wirken wie zerrissene Stoffbahnen,Bahnen eines Gewebes, das unter Spannung steht — unregelmäßige Öffnungen, die schwebend in der Luft hängen – unregelmäßige Öffnungen, dieund sich in unvorhersehbaren Zyklen öffnen und schließen. Manche erlauben physischenden Durchgang,Durchgang von Körpern, andere übertragen nur Energie,Licht, LichtKlang oder Klangetwas Unbenennbares aus einer fremden Wirklichkeit.Ordnung der Dinge.
Was jenseits dieser Risse liegt, variiert.wechselt. Manche führen zuin entfernten Regionen des UniversumsWeiten unter fremden Sonnen,Gestirnen, andere zeigen alternative VersionenSpiegelungen von Weraldiz –— Realitäten,Wirklichkeiten, die hätten seinwerden können.können und es nicht wurden. Besonders bedeutsam sind die temporärenseltenen Verbindungen zu Barkuz, der HeimatSphäre der verbannten Wesen:Wesen. Diese Öffnungen sind selten, aber ihreIhre Existenz wirdbeschäftigt immerdie mehrGelehrten zum Thema,zunehmend, je näher die Himmelsgleiche rückt.
Das magische Fundament
DieWas in den Energieadernleuchtenden fließendeBahnen Energiesichtbar istwird, dieliegt Grundlageallem fürzugrunde, sämtlichewas magische Phänomene aufan der Oberfläche vonals Weraldiz.Magie erfahren wird. Feine, unsichtbare Ausläufer desdurchziehen Gewebesdie erstreckengesamte sichWelt bis anhinauf dieans Luft des Lichts,Tageslicht, wo bewusste Wesen sie durch konzentrierteKonzentration, Gedanken, EmotionenEmpfindung oder ritualisierterituelle HandlungenHandlung manipulierenzu können.berühren vermögen. Die Oberfläche ist der Ort, an dem unzählige Geister täglich die Welt in ihrer gewohnten Gestalt halten, ohne es zu wissen — dort ist das Gefüge dicht und stabil, und nur mit Mühe lässt es sich bewegen. In der Tiefe, wo kein Bewusstsein darauf besteht, dass die Dinge so sein müssen, wie sie erscheinen, liegt das Gefüge offener. Nicht mächtiger, nicht stärker — nur weniger verborgen.
Was die verschiedenen magischen Traditionen auf Weraldiz unterscheidet, ist nichtnicht, dieworan Quellesie –rühren die— das ist für alle dieselbedasselbe –—, sondern derdie Zugang.
des Rührens. Klerikale MagiePraxis nutzt kollektivengemeinsamen Glauben und gemeinsamegeteilte Symbolik,Sinnbilder, um starke, fokussiertegebündelte Verbindungen zum GewebeBerührungen zu schaffen.erzeugen. Arkane MagieGelehrsamkeit arbeitet präziser: Sie verwendet exaktemit Formeln und Gesten, umdie das GewebeGefüge kontrolliertauf zubestimmte, manipulieren.wiederholbare Weise ansprechen. Naturmagie hingegen beruht auf intuitiverdem Harmonie mit den natürlichen Mustern des Gewebes, wie sie sichEinstimmen in Pflanzenweltdie Muster, die im Lebendigen bereits schwingen — in Pflanzen, Gezeiten, Jahreszeiten. Und die Psionik ist der unmittelbarste Zugang: Psioniker berühren das Gefüge ohne Vermittlung, ohne Ritual, ohne Werkzeug — und Jahreszeiten niederschlagen. Und dann gibtspüren es Psionik – der direkteste Zugang von allen. Psioniker interagieren ohne Rituale oder Komponenten direkt mit dem Energiegewebe, können die Adern intuitiv wahrnehmen, selbst dort, wo siees für normale Sinneandere unsichtbar sind.bleibt. Die Nähe zu den Tiefenschlünden verstärkt psionischediese FähigkeitenBerührung erheblicherheblich, –denn einewo Wechselwirkung,weniger zwischen dem Bewusstsein und dem Grund der Dinge steht, braucht es weniger Kraft, um hindurchzugreifen. Doch allzu inniger Kontakt birgt die inGefahr beidender RichtungenÜberresonanz arbeitet.— Allerdingsein birgtZustand, zu intensiver Kontakt das Risiko einer Überresonanz, dieder von spontanenungewollten ManifestationenErscheinungen bis hinzur zuAuflösung mentalergeistiger DestabilisierungOrdnung reichenführen kann.
Der Aufstieg und die Barriere zu Barkuz
DerDas AufstiegRitual –des dasAufstiegs monumentale— Ritual,jene dasgewaltige Handlung, die einst alle nicht-menschlichen magischen Wesen aus der Welt der Menschen nach Barkuz verbannteverwies –— nutztegriff tief in das Gefüge der Tiefenschlünde ein, und veränderteseine dieSpuren Tiefenschlündedauern in einem Maße, das sichfort bis heute auswirkt. Das Ritual leitete einen Großteil der frei fließenden Energie in die unterirdischenGegenwart.
Was umdas undRitual verwandeltebewirkte, sielässt insich am ehesten so beschreiben: Es verdichtete die Muster der Tiefe auf eine ArtWeise, Filtermembrandie zwischenbestimmten Formen des Bewusstseins den Welten.Durchgang Energieverwehrt. kannNicht als Mauer im gewöhnlichen Sinne, sondern als eine Ordnung, die bestimmte Schwingungen nicht mehr trägt — gleichwie ein Gewebe, das so fest gezogen wurde, dass nur noch bestimmte Fäden hindurchgleiten können. Was von den TiefenschlündenWeraldiz nach Barkuz fließen,fließt, dochfindet nurseinen sehrWeg; schwerwas von Barkuz nach Weraldiz –drängt, einestößt fundamentaleauf Asymmetrie,einen dieWiderstand, Weraldizder antiefer magischerreicht Energieals bereichert,bloße während die verbannten Wesen in Barkuz kaum mit Weraldiz interagieren können.Materie.
Die größtengroßen Knotenpunkte dienten als FokuspunkteBrennpunkte des Rituals, das NetzwerkNetz der Energieadernleuchtenden wurdeBahnen zurverteilte planetweitendie KraftverteilungWirkung genutzt,über den gesamten Planeten, und bestimmte Knotenpunkte wurden dauerhaft als AnkerHalter fürdieser dieveränderten dimensionaleOrdnung Barriere verändert.eingerichtet. Die Spuren sind noch heute sichtbar: In Stein gemeißeltegeritzte Ritualkreise,Kreise, verstecktedie Artefaktkammernkein undWerkzeug hinterließ. Verborgene Kammern, in denen Dinge aufbewahrt werden, die älter sind als jede Überlieferung. Und sogenannte Echokammern, in denen ErinnerungsfragmenteBruchstücke des Rituals wienoch Halluzinationenimmer imnachhallen Gestein— nachhallen.nicht als Klang, sondern als Erinnerung, die der Ort selbst zu tragen scheint.
Die nahende Himmelsgleiche
Mit der bevorstehenden zweiten Himmelsgleiche –— in etwa 33dreiunddreißig Jahren –— steht die Barriereverdichtete Ordnung vor ihrer größten Bewährung. Die kosmische Ausrichtung aller Himmelskörper könnte für einen kurzen Zeitraum diejene Polarität des SystemsVerdichtung aufheben: EnergieDas Gefüge würde plötzlichdurchlässig, freiin zwischenbeide Weraldiz und Barkuz fließen können,Richtungen, und an bestimmten PunktenStellen könnten Kanälesich entstehen,Wege öffnen, durch die Wesen aus Barkuz in die Tiefenschlünde und potenziellvon nachdort Weraldizan die Oberfläche gelangen könnten.
Diese Entwicklung manifestiertkündigt sich bereits.bereits an. Die Strukturen transformieren sich deutlich schneller als gewöhnlich, die EnergieadernBahnen leuchten intensiverheller und pulsieren schneller,rascher, neueals Realitätsrissehätte sich ihr Atem beschleunigt. Gänge verändern sich schneller denn je, als verlöre das Gefüge seine Geduld mit der eigenen Gestalt. Neue Risse erscheinen spontan an Orten, die seit JahrzehntenMenschengedenken ruhig waren,ruhten, und temporäre Durchblicke zu Barkuz – sogenannte Barkuz-Echos –— flüchtige Durchblicke in die verbannte Sphäre — öffnen sich an verschiedenen Stellen wie BlitzeRisse in einem Gewebe,Stoff, das anfängtder zu reißen.lange gespannt war.
GeographieDie Schichten der TiefenschlündeTiefe
Vertikale Schichtung
Die Tiefenschlünde erstrecken sich über mehrere Schichten,Bereiche, die mit zunehmerzunehmender TiefeFerne von der belebten Oberfläche an IntensitätFremdheit undgewinnen Fremdartigkeit— gewinnen:als löse sich Schicht um Schicht das ab, was die Welt an der Oberfläche zusammenhält.
| Schicht | Tiefe | |
|---|---|---|
| Oberflächennahe Zone | 0–500 |
Natürlich wirkende Höhlen, schwach |
| Mittlere Tiefen | 500 |
|
| Tiefe Regionen | 3–10 |
|
| Abgründige Zone | Jenseits von 10 |
Regionale BesonderheitenEigenheiten
Die Tiefenschlünde variieren je nach Region erheblich. Unter Auwharin finden sich vernetzte, relativvergleichsweise stabilebeständige HöhlensystemeHöhlensysteme, unterderen den Stammesländern sowie ein komplexes Knotenpunktnetzwerk unter Lumaris, teilweiseOrdnung durch alte Rituale stabilisiert.gefestigt Derscheint. Unter Lumaris zieht sich ein dichtes Netz von Knotenpunkten, und der Wolfsthal beherbergtbirgt unter seinem großen See einen besonders aktivenlebhaften Knotenpunkt unter dem großen See mit Unterwasserzugängen.Unterwasserzugängen, die sich den Gezeiten der Monde fügen.
Unter den Lithi-Territorien prägen vertikale Schächtesteigen im Duottar-Gebirge undsenkrechte Schächte in die Tiefe, während sich unter der Tundra flache, weitläufige Kammern inerstrecken derwie Tundraunterirdische dasMeere. Bild, während dieDie Heiligen Berge bergen uralte Knotenpunkte mitvon ungewöhnlichungewöhnlicher stabilenBeständigkeit Formationen aufweisen –— als wärenhabe das Ritual des Aufstiegs sie vom Aufstiegsritual selbst vor dendem VeränderungenWandel der Zeitalter geschütztbewahrt, worden.oder als hielte etwas an diesen Orten die Ordnung mit besonderer Sorgfalt aufrecht.
Unter Non'Gauden werden sorgfältigdie kartiertezugänglichen StrukturenBereiche von den Jakintza-Enklaven fürsorgfältig Forschung genutzt,erkundet und dievermessen — soweit sich messen lässt, was seine Maße nicht behält. Die östliche Grenzregion zeigt eine besondersauffällige hohe KonzentrationHäufung von Realitätsrissen.Rissen. Unter Cel Atiz liegt unter Rasnal/Eisnar Fanuruht ein massivermächtiger Knotenpunkt unterhalb von Rasnal, verbunden mit verborgener Verbindung zumdem zentralen Gebäudekomplex,Gebäudekomplex währenddurch Wege, die älter sind als die Stadt selbst. Die Luruna-Region Energieadernbirgt beherbergt,Bahnen, die besonders stark auf Träume und emotionaleGemütszustände Zuständeantworten, reagieren.als lauschten sie dem Innenleben derer, die über ihnen wandeln.
Besondere Orte
Der Kristalldom ist eine der größtengewaltigsten bekannten Knotenpunkt-Höhlen –— eine gewaltige Kaverne mitvon übermehr als fünf Meilen im Durchmesser, deren Decke mit leuchtenden Kristallen übersätbesetzt ist, dieist wie ein SternenhimmelFirmament wirken.unter der Erde. Diese Kristalle speicherntragen ErinnerungenErinnerungen. Gedanken und GedankenBilder früherer Besucher,Besucher erscheinen denen, die manchmalsich lange genug in ihrer Nähe aufhalten, als Echo-Visionen erscheinen.von Zufremder intensiveKlarheit. mentaleDoch Aktivitätwer zu heftig denkt, zu laut empfindet in dieser Stille, der kann siedie Kristalle zum Bersten bringen — und gefährlichewas Energieentladungensie auslösen.dann freisetzen, ist nicht mehr Erinnerung, sondern rohe Kraft. Der Dom liegt im Osten Auwharins.Auwharins und wird von den Orden streng bewacht.
Das Labyrinth der Echos, liegtgelegen unter dem südlichen Auwharin,Auwharin nahe der Glühenden Küste.Küste, Inbesteht diesenaus gewundenen,gewundenen rhythmischTunneln, pulsierendendie Tunnelnden werden KlängeKlang auf unnatürlicheeine Weise reflektiertbewahren, undwie es kein natürlicher Stein vermag. Worte, die dort gesprochen werden, wandern über große DistanzenEntfernungen getragenund –überdauern manchmal sogar überbisweilen Tage hinweg— konserviert.als weigere sich der Ort, das Gesagte loszulassen. Manche dieser Echos stammen von längstErkundern, verschwundenendie Erkundernseit undlangem könnenverschwunden sind. Sie zu einerhören tiefen,ist hartnäckigenverwirrend; Verwirrungihnen führen.zu folgen ist gefährlich.
Der Zwischenhof –— ein Knotenpunkt in den tiefsten Regionen unter den Lithi-Territorien –— überlapptberührt periodischzeitweilig teilweiseBarkuz mit Barkuz.selbst. In seiner schimmernden zentralen RegionMitte werden gelegentlichbisweilen fremdartige Landschaften sichtbar, und zu bestimmten ZeitenStunden können ObjekteDinge oderund sogarselbst Lebewesen zwischen den Welten wechseln.wechseln, ohne dass jemand sie rief. Die Übergänge sindfolgen unberechenbar,keiner erkennbaren Regel, und manche führen zuin Zwischenzonen,Zwischenbereiche, aus denen es kein EntkommenWeg gibt.zurück bekannt ist.
Das geheime Wissen
WissensstandWas die Wenigen wissen
Das Wissen um die wahre Natur der Tiefenschlünde ist extremauf begrenztwenige –beschränkt — und dasdies istnicht keindurch Zufall.Zufall, sondern durch jahrhundertealte Absicht. Die breite Bevölkerung kennt sie nur aus vagen Legenden.Sagen und gemiedenen Orten. Niedere Ordensmitglieder wissen von gefährlichenden magischen Eigenschaften,Gefahren; höhere Mitgliederbegreifen verstehenTeile ihredes RolleZusammenhangs. als Energiequelle – aberDoch nur die innersten Kreise kennenerahnen, Fragmentewas derdie vollständigenTiefenschlünde Wahrheit.wirklich sind — und selbst sie gestehen einander ein, dass ihr Wissen Stückwerk bleibt.
Diese Geheimhaltung dientschützt vor vielem: vor dem SchutzMissbrauch dessen, was in der Tiefe zugänglich wird; vor Missbraucheiner konzentrierterErschütterung, magischerdie Energie,ganze Gesellschaften erfassen könnte; vor dem Verlust jener Autorität, die auf der VermeidungAnnahme vongründet, gesellschaftlicherMagie Panik,sei dergöttlichen WahrungUrsprungs; religiöserund Autoritätvor –dem dennZugriff derer, die Erkenntnis,Macht dasssuchen, „göttliche"ohne Magieihre aufFolgen natürlichenzu Prinzipien beruht, könnte die Ordnung erschüttern – und schließlich dem strategischen Vorteil, den dieses Wissen verleiht.tragen.
WächtergruppenDie Wächter
Vier spezialisierte Gruppen innerhalb der Orden überwachen die Tiefenschlünde, arbeitenjede aberfür sich und weitgehend unabhängigim voneinander,Unwissen umüber die anderen — denn Geheimhaltung zugedeiht maximieren.am besten, wenn auch die Hüter nur Teile kennen.
Die Tiefenläufer des Ordens des Schildes bewachen bekanntedie bekannten Eingänge und neutralisierenbegegnen gefährlichedem, Anomalien.was aus der Tiefe aufsteigt, mit Schwert und Wille. Die Gewebebeobachter des Ordens der Lampe studieren unddie dokumentierenleuchtenden Bahnen mit einer Geduld, die Energieadern-Aktivitätan –Hingabe grenzt — sie sindkommen diedem einzigen,Verständnis dieam einnächsten, halbwegsund vollständigesvielleicht Bildist deses Systemsgerade besitzen.das, was manche von ihnen so schweigend macht. Die Grenzwächter, eine geheimeverschwiegene UntergruppeGruppe innerhalb des Ordens des Spiegels, suchenlauschen an den Stellen, wo Barkuz am nächsten kommt, nach AnzeichenZeichen füreines Durchbrüche aus Barkuz.Durchbruchs. Und die Sehenden –— seltene IndividuenMenschen, mitdie derdie angeborenenleuchtenden Fähigkeit, EnergieadernBahnen auch an der Oberfläche wahrzunehmenwahrnehmen, –als schimmere die Tiefe durch den Boden hindurch — werden vom Orden des Gefäßes aufgespürt, geschütztaufgespürt und ausgebildet. Konflikte zwischenZwischen diesen Gruppen sindbestehen keineSpannungen, Ausnahme;die ihreaus Missionendem undMisstrauen Interpretationenwachsen, kollidierendas regelmäßig.jedes geteilte Geheimnis mit sich bringt.
RessourcenWas die Tiefe hergibt
Die Tiefenschlünde enthalten wertvolle Materialien, deren Zugang streng durchStoffe, die Ordenan kontrolliertder wird.Oberfläche nicht vorkommen — oder die an der Oberfläche nicht so sind, wie sie in der Tiefe werden.
Adergestein –— Fels, der so lange neben den leuchtenden Bahnen lag, dass er etwas von Energieadernihrer durchdrungenesDurchlässigkeit Gesteinangenommen –hat ist— idealeignet sich für dauerhafte Verzauberungen.Verzauberungen, als habe er verlernt, ganz fest zu sein. Gewebewasser, das langein nebender denNähe Adernder Bahnen stand und magischesich Eigenschaften angenommenverändert hat, ohne dass jemand zu sagen vermag, worin genau die Veränderung besteht, dient als BasisGrundlage fürungewöhnlich besonders potentewirksamer Tränke. Knäuelsplitter –— kristalline FragmenteBruchstücke aus Energieknäuelnder –Nähe habender unvorhersehbare,Knäuel aber— mächtigebesitzen Eigenschaften.Eigenschaften, die sich jeder Vorhersage entziehen, als habe die Ungewissheit der Knäuel sich in ihnen niedergeschlagen. Resonanzstaub aus den akustischenklangbewahrenden Höhlen verstärktverfeinert mentaledie Klarheitgeistige Wahrnehmung und magischedie Sensitivität.Empfänglichkeit für das Gefüge. Und schließlichdie existierenseltsamsten aller Funde sind RealitätspartikelRisspartikel –— BruchstückeBruchstücke, die aus Realitätsrissen,den Rissen selbst stammen und sich so verhalten, als seien sie an zwei Orten gleichzeitig. Ihre Eigenschaften weigern sich, den Gesetzen zu folgen, die teilweisean inder anderenOberfläche Dimensionen gleichzeitig sind und deren Eigenschaften die normale Logik aushebeln.gelten.
ExpositionseffekteWas die Tiefe mit denen macht, die in ihr verweilen
DieWer längeresich Anwesenheitlange in den Tiefenschlünden erzeugtaufhält, zunehmendeverändert Veränderungensich — als würde die Durchlässigkeit der Tiefe auf den Besucher übergehen, sachte und unerbittlich.
In den ersten Stunden kribbelt die Haut, die Sinne schärfen sich, und das Wirken fällt leichter als gewohnt — als sei ein Widerstand verschwunden, der an Körper, Geist und magischer Fähigkeit:
Nach Wochen
Wer Monate
Und nach JahreJahren
„Die Oberfläche ist der Traum, den die Welt sich selbst erzählt. In der Tiefe hört sie auf zu träumen, und was darunter liegt, ist weder gut noch böse — es ist nur wahr. Und Wahrheit ist nicht immer das, was wir ertragen." — Maisu Mikel ez'Ezagutza-goi-hiru Hausnartzaile