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Urfauna von Alweidar

Drei vorgelartige Raptoren greifen einen Grizzly an.

In den Liedern der Alten, die ich aus den Mündern der Feuerhüter der Sturmfelde und der schweigsamen Stimmen der Nordlichter aufzeichnen durfte, wimmelt es von Bestien, die heute nur noch als Schatten am Rande der Wälder existieren. Sie sprechen von Geschichten aus Zeiten, in denen Wissen nur in Wort und nicht in Schrift von Generation zu Generation weitergegeben wurde, von Herden donnernder Ygrak, dieYgrak das Tal von Jávri in einem Zug durchquerten, von Wulmaren, die in Rudeln lebten,lebten nichtstatt in Einsamkeit, und von Schwingen, die den Himmel ganzer Sommerwochen verdunkelten. Solche Bilder weichen deutlich von dem zurück, was wir heute als Wirklichkeit kennen. Die Ausdehnung der Siedlungen, zweifellos,Siedlungen hat ihre Pfade verdrängt, doch ich wage anzumerken, dass auch das Land selbst sich gewandelt hat. Die feuchten, dampfenden Wälder, von denen die Lieder sprechen, scheinen einer kühleren, trockeneren Welt gewichen zu sein. Vielleicht ist es nicht nur die Menschheit, die sich von den Kreaturen entfernte – vielleicht hat sich auch Weraldiz selbst verändert, und mit ihm die Orte, an denen solche Wesen bestehen können. Maikar Onthaz, Transkriptor des Hauses Oroimen-Etxea, aus „Fleisch und Feder – Erinnerung an die alte Fauna“Fauna", Band II


Wesen der alten Ordnung

Die sogenannte Urfauna umfasst tierische Großformen, die in ihrer Erscheinung an prähistorische Kreaturen erinnern, jedoch vollständig in die natürliche Ordnung von Weraldiz eingebettet sind. Ihre Verbreitung ist regional begrenzt, ihr Verhalten grundlegend tierisch – doch ihrin Erscheinungsbildihren erinnertAugen daran,flackert dassbisweilen dieseetwas, Weltdas älterüber ist,bloßen Instinkt hinauszugehen scheint. Ein Wulmar, der einem verfolgten Jäger drei Tage lang folgt, ohne anzugreifen, nur um ihn am Rand seines Territoriums mit einem einzigen Blick zu warnen. Ein Garuun-Weibchen, das kranke Tiere in seinem Revier duldet, als verstünde es das Konzept der Gnade. Skirrh-Rudel, die ihre Geschichten.Jagdmuster ändern, als hätten sie die Routen der Händler studiert.

Diese Wesen sind keine denkenden Geschöpfe im menschlichen Sinne – sie sprechen nicht, sie planen keine Zukunft, sie bauen keine Werkzeuge. Doch ihre Intelligenz manifestiert sich anders: in einer fast unheimlichen Anpassungsfähigkeit, in Verhaltensweisen, die zu komplex erscheinen für das, was sie sein sollten, in Momenten, in denen ihre Augen eine Tiefe offenbaren, die kein gewöhnliches Raubtier besitzt.


Regionale Verbreitung und Bedeutung

Auwharin

    In

    Verbreitung: Nur noch inden schwer zugänglichen Gebirgszügen, Waldtälern und Fjorden.Fjorden Nutzung:Auwharins hat sich die Urfauna in die letzten Refugien zurückgezogen. Felle und Panzerstücke gelten als Statusobjekte, besonders unter Tiefenläufern.Tiefenläufern, Kulturelledie Relikte:ihre Jagdgeschichten in Tavernen zum Besten geben. Doch zwischen den Zeilen dieser Prahlerein liegt eine andere Wahrheit: Die erfahrensten Jäger sprechen von Kreaturen, die ihre Fallen erkennen und umgehen, von Rudeln, die Köder ignorieren, als wüssten sie um die Täuschung.

    Schutzfetische aus Raptorenfedern und Knochen bleiben trotz kirchlicher Ablehnung verbreitet.

    Die Kirche mag diese Praktiken als heidnische Überbleibsel abtun, doch selbst fromme Jäger tragen oft heimlich einen kleinen Knochensplitter bei sich – denn manche Dinge, so flüstern sie, verstehen die alten Kreaturen besser als die Himmlischen Heerscharen.

    Besondere Kreatur: Der Schatten von Dornfeld, einwurde legendärerzur Legende: Ein schwarzer Wulmar, wurdegrößer als jeder seiner Art, der jahrelang eine ganze Region in Angst versetzte. Nicht durch bloße Brutalität, sondern durch eine unheimliche Intelligenz. Er mied jede Falle, griff nur an, wenn seine Verfolger am verwundbarsten waren, und verschwand in der Dunkelheit, als könnte er die Gedanken seiner Jäger lesen. Erst nach jahrelanger Jagd vomstellte ihn der Orden des Schildes gestellt seinnicht durch Überlegenheit, sondern weil das Tier, so erzählen die Jäger noch heute, einfach stehenblieb und sie anschaute, als hätte es genug gesehen. Sein Fell hängt heute in der Zitadelle von Wolfstal.

    Wolfsthal, doch sein Blick, so sagen sie, verfolgt einen noch immer.

    Lithi-Territorien

      Verbreitung:

      In den nördlichen Wäldern und Gebirgsschneisen ist die Urfauna weit verbreitet,verbreitet und stellt kaum eine Bedrohung für Sidds.

      die Kooperation:wandernden KeinSidds Besitz,dar. Dies liegt nicht nur an der Vorsicht der Lithi, sondern Verbindungan einer unausgesprochenen Koexistenz. Die Lithi besitzen keine Kreaturen, sie verbinden sich mit ihnen durch Rituale;Rituale – eine Beziehung, die für Außenstehende schwer zu begreifen ist. Jagd erfolgt nur bei Notwendigkeit.Notwendigkeit, Orakelbrauch:begleitet von Gebeten und Dankbarkeit, als verstünden die Tiere die Absichten ihrer Jäger.

      Die Noaidi erzählen von Momenten, in denen ein Garuun einem verirrten Kind den Weg zurück zum Lager zeigte, oder ein Wulmar-Paar einen Angriff abbrach, als es die schamanistischen Symbole auf einem Zelt erkannte. Ob dies auf übernatürliche Verbindungen oder auf generationsalte Gewöhnung zurückzuführen ist, vermag niemand zu sagen – doch die Lithi vertrauen darauf.

      In großen Krisenzeiten wird aus den frisch geopferten Eingeweiden bestimmter Urfauna gelesen.

      gelesen – ein Brauch, der voraussetzt, dass diese Kreaturen in ihrem Fleisch die Zeichen der Zeit tragen. Die Muster, die ein Noaidi in den Gedärmen eines Ygrak findet, sollen kommende Winter, Wanderrouten oder drohende Gefahren offenbaren.

      Besondere KreaturVuolggánat: Vuolggánat, ein Garuun, soll einen alten Schamanen einst durch zehn Winter getragen haben,haben. bisDie beideGeschichte klingt wie eine Fabel, doch die Lithi schwören auf ihre Wahrheit: Das Tier folgte dem Mann freiwillig, trug seine Last, beschützte ihn vor Wölfen und anderen Gefahren, und als der Schamane schließlich starb, legte sich der Garuun neben ihn und verließ den Ort nie wieder. Heute ist dieser Platz heilig – ein Stein markiert die Stelle, an der Mensch und Bestie gemeinsam verstarbenzur Erde ihr Ort ist heute heilig.

      zurückkehrten.

      Non'Gauden

        Verbreitung:

        Um die großen Jakintza herum wurde die Urfauna nahezu ausgerottet, während sie in den Wildzonen gefährlich verbreitet.

        verbreitet Zweckbindung:bleibt. Die Non'Gaudener betrachten diese Kreaturen als Forschungsobjekte: Lebendfang für Experimente, Zoos,zur Ausstellung in zoologischen Sammlungen oder für alchemische Verwendung. SozialeEthische Bedenken spielen kaum eine Rolle: Monsterjägerstatus als Aufstiegschance für Ungebildeteriskant,was zählt, ist der wissenschaftliche Erkenntnisgewinn.

        Für die ungebildeten Unterschichten bietet die Monsterjagd eine gefährliche, aber wirksam.

        wirksame Aufstiegschance. Wer einen Kirragon erlegt oder ein Skirrh-Rudel dezimiert, erlangt Status und Belohnung – doch die Überlebensrate ist niedrig. Die erfolgreichsten Jäger berichten von Verhaltensweisen, die ihre Ausbildung nicht vorhergesehen hatte: Hinterhalte, die zu koordiniert wirkten, Ablenkungsmanöver, die fast taktisch erschienen, Angriffsmuster, die sich im Laufe einer Jagd anpassten.

        BesondereDas Kreatur: Skirrh-Rudel Zeroth, einlebte nahe aneiner einermagischen Anomalie lebendesund Rudel,entwickelte esVerhaltensweisen, wurdedie komplettselbst für ihre Art ungewöhnlich waren. Kurzsprung-Teleportationen, die nicht nur der Flucht, sondern gezielten Angriffen dienten. Koordinierte Jagdstrategien, die mehrere Dimensionen zu berücksichtigen schienen. Als das gesamte Rudel schließlich eingefangen und in der Jakintza Egitura zu empathischen Testserien verwendet.verwendet Allewurde, Jägerbegannen verstarbendie binnenForscher, seltsame Muster zu bemerken: Die Tiere schienen auf emotionale Zustände ihrer Wärter zu reagieren, bevor diese überhaupt sichtbar wurden. Innerhalb von drei Jahren verstarben alle beteiligten Jäger an „innerer Fragmentierung“.

        Fragmentierung" – einem psychischen Zusammenbruch, dessen Ursache nie offiziell geklärt wurde. Die überlebenden Skirrh wurden euthanasiert, ihre Kadaver verbrannt, die Akten versiegelt.

        Cel Atiz

          Cel

          Verbreitung:Atiz Hohebeherbergt Biodiversität,eine geringehohe KonflikteBiodiversität durchbei natürlichegleichzeitig Ausweichung.geringen Harmonie:Konflikten Tierezwischen Menschen und Urfauna. Die Kreaturen vermeiden Siedlungen nicht aus Furcht, sondern durch den Einfluss kollektiver Traumfelder.Traumfelder Symbolische Nähe:als Einigewürden Kreaturendie Träume der Cel Hushi selbst eine unsichtbare Barriere weben, die nur selten durchbrochen wird. Manche Wesen gelten als Trägerspiegel oder Traumpartner.Traumpartner, Projektionen des kollektiven Unbewussten in physischer Form.

          Begegnungen mit der Urfauna werden als Zeichen gedeutet, nicht als Gefahr. Ein Wulmar auf dem Weg ist eine Warnung, ein Garuun in der Nähe ein Hinweis auf kommende Veränderung. Die Cel Hushi glauben, dass die Kreaturen die Träume der Landschaft verkörpern – lebende Symbole einer tieferen Ordnung.

          Besondere Kreatur: Der Traumschlinger von Kev Sura, war einst ein gefährliches Wesen, wurdedas durchnachts denin die Siedlung eindrang und Bewohner mit einer Art psychischer Lähmung heimsuchte. Statt das Tier zu jagen, berief der Eisnar Cipen Turms in einemeinen Traumzirkel befriedet heutevierzig Menschen meditierten gemeinsam und projizierten ihre Absichten in die kollektive Traumlandschaft. Was genau geschah, ist unklar, doch am nächsten Morgen lag der Traumschlinger friedlich im Zentrum des Dorfes. Seither lebt er dort als SymboltierSymboltier, unterduldet denBerührungen Bewohnern.

          und scheint die Bewohner zu erkennen. Manche behaupten, er träume mit ihnen.

          Verhalten und Besonderheiten

            Die

            Urfauna zeigt eine tierische Intelligenz:, Tierisch.die Keinjedoch Willean zurden ZivilisationRändern oderins Domestizierung.Unheimliche abgleitet. Sie bauen keine Werkzeuge, sprechen keine Sprache, planen keine Zukunft – und doch gibt es Momente, in denen ihr Verhalten Muster offenbart, die zu komplex erscheinen. Ein Wulmar, der seine Angriffe auf vorhersehbare Muster von Wanderern abstimmt. Ein Garuun, das seine Beute in Fallen treibt, die wie bewusst gestaltet wirken. Skirrh-Rudel, die ihre Jagdtaktiken über Generationen hinweg verfeinern, als gäbe es eine Form des kulturellen Lernens.

            Magisch-adaptive Fähigkeiten: variieren je nach Art:

            • GiftspuckeTharex: (Tharex)Spuckt ätzende, magisch aktive Sekrete, die nicht nur Fleisch, sondern auch Schutzamulette zersetzen
            • Kirragon und Ornek: Natürliche Magieresistenz (Kirragon,macht Ornek)sie zu gefährlichen Gegnern für kampfmagisch ausgebildete Jäger
            • DunkelsichtWulmar (Wulmar,und Thulvik)Thulvik: Überlegene Dunkelsicht, kombiniert mit einem fast übernatürlichen Orientierungssinn
            • Skirrh-Alpha: Kurzsprung-Teleportation (Skirrh-Alpha)über wenige Meter, oft genutzt für koordinierte Rudeljagden

            Die

            Zähmbarkeit: bleibt ein Rätsel. Nur durch Rituale der Alten Pfade oder Lithi-Schamanen möglich.gelingt Keinemanchmal technischeeine Zähmung.Verbindung – keine Domestizierung im klassischen Sinne, sondern eine gegenseitige Anerkennung. Technische Zähmung scheitert regelmäßig. Non'Gaudener Versuche, Urfauna durch Konditionierung oder magische Zwänge zu kontrollieren, enden meist mit dem Tod der Kreatur oder des Trainers – oft beides.

            Manche Forscher vermuten, dass die Urfauna auf einer Ebene operiert, die zwischen Instinkt und bewusstem Denken liegt – eine Form der Intelligenz, die nicht auf Abstraktion basiert, sondern auf einer tiefen, intuitiven Verbindung mit ihrer Umgebung. Sie verstehen keine Worte, aber sie erfassen Absichten. Sie planen nicht im menschlichen Sinne, doch ihre Handlungen wirken vorausschauend. Sie sind keine Personen – aber sie sind auch mehr als nur Tiere.


            Einbindung im Alltag

              In

              Auwharin: Bestimmtearbeiten bestimmte Orden (Samens, Flügels)besonders arbeitender Orden des Samens und des Flügels – mit Druiden an Schutzstrategien und Aufklärung. Die Beziehung zwischen Mensch und Urfauna ist eine von wachsender Distanz: Je weiter die Siedlungen vordringen, desto seltener werden die Begegnungen, desto mehr verblassen die alten Geschichten zu Mythen.

              Die Lithi: Gelebteleben in Koexistenz, wobei Gefahr besteht nurhauptsächlich für Außenstehende.

              Außenstehende besteht, welche die unausgesprochenen Regeln nicht kennen. Ein Lithi weiß, welche Zeichen ein Garuun setzt, welche Gerüche einen Wulmar warnen, wie man einem Skirrh-Rudel Respekt zeigt. Ein Fremder stolpert blind in Territorien, die er nicht erkennt, und wundert sich über die Konsequenzen.

              Non'Gauden: Technologischerverfolgt Zugriff,einen Jagdethiktechnologischen fehlt.Zugriff ohne Jagdethik. Die Isolation der Jakintza von der Wildnis erhöht Konflikte.

              Konflikte, wenn die beiden Welten aufeinandertreffen – Forscher, die das Verhalten der Kreaturen unterschätzen, Jäger, die mit Mechanik gegen Instinkt antreten, Experimente, die das Wesen dessen, was sie untersuchen, fundamental missverstehen.

              Für Cel Atiz: sind die Kreaturen alsSinnbilder, Sinnbilder.lebende Metaphern. Eine Begegnung =ist ein Zeichen, nichtkeine Gefahr.

              Gefahr – zumindest für jene, die die Sprache der Träume sprechen. Die Urfauna wird als Teil des großen Traumgewebes verstanden, als Manifestation kollektiver Ängste, Hoffnungen und Erinnerungen.

              FazitDie Himmelsgleiche und die Urfauna

              Mit der nahenden Himmelsgleiche mehren sich Berichte über Verhaltensänderungen. Kreaturen, die jahrelang ihre Territorien nie verließen, wandern plötzlich in neue Gebiete. Wulmare, die normalerweise Einzelgänger sind, versammeln sich in Rudeln, ohne zu kämpfen. Garuun-Herden bewegen sich in Mustern, die konzentrische Kreise um bestimmte Orte ziehen – Orte, die keine erkennbare Bedeutung haben, bis Wochen später dort eine magische Anomalie erscheint.

              Die Lithi sagen, die Urfauna istspüre keindas magischesKommen Monstrum,– nicht mit Verstand, sondern Ausdruckmit eineseinem evolutionärentieferen Stranges,Wissen, derdas in ihren Knochen geschrieben steht. Die Non'Gaudener dokumentieren die Phänomene akribisch, ohne sie erklären zu können. Die Cel Hushi meditieren und sehen in den Träumen ihrer Nächte die gleichen Muster, die die Kreaturen am Tag gehen. Und in Auwharin eigeneerzählt Wegeman fand.sich, Ihredass Weltder istSchatten von Dornfeld nicht vergangenstarb, sondern sich ergababerals ihrehätte Klauener scheinengewusst, dass seine Zeit gekommen war, und die kommende noch nicht mehr so scharf wie einst und ihre Schreie sind zu einem Raunen geworden, dass nur die entlegenstenseine Ortesein Alweidarswürde.

              erfüllt.

              „Sie gehorchen keinem Bann, keiner Leine, keinem Schwur. Nur der Ordnung, die sie selbst nie ausgesprochen haben."
              Vaermir Runensang, Bewahrer der Alten Pfade